U12-Burschen zeigen bei Tennis Europe Summer Cups by Dunlop auf
Jahr für Jahr stellen die Tennis Europe Summer Cups by Dunlop für den rot-weiß-roten Tennisnachwuchs eine perfekte Gelegenheit dar, um sich mit den besten europäischen Spieler:innen zu messen. In sieben von acht Wettbewerben nahm Österreich heuer mit eigenen Abordnungen teil – dankenswerterweise durch Telekomkomplettanbieter Drei unterstützt. Die heimische Jugend präsentierte sich beim intrakontinentalen Vergleich einmal mehr sehr stark. Viele gute Leistungen führten letztlich allerdings bloß für eine Auswahl zur erfolgreichen Qualifikation für die Finalrunde: Für die Burschen U12, die in der vorletzten Woche mächtig aufzeigen konnten. Nachfolgend eine Übersicht über das Abschneiden der ÖTV-Nachwuchsteams in allen Konkurrenzen.
Burschen U12: David Richter, Teodor Mihai Vasile und Victor Freitas bildeten vom 23. bis 26. Juli Österreichs Mannschaft in Zone C der Qualifikationsrunde in Fürth, wo ÖTV-U12-Nationaltrainer Dominik Hutterer die rot-weiß-roten Jungs coachte. Diese schlugen sich in der Gruppenphase souverän und hielten sich schadlos: In Gruppe B wurden der Reihe nach Irland mit 2:1, Dänemark mit 3:0 und Großbritannien mit 2:1 geschlagen. Sowohl gegen Irland als auch gegen Großbritannien fiel die Entscheidung dabei jeweils erst im abschließenden Doppel.
Doch das ganz große Highlight folgte erst im Play-Off im Kreuzspiel gegen Deutschland: Bereits in den Einzelmatches machten Vasile und Richter gegen die Gastgeber alles klar und buchten mit einem 2:1-Erfolg ihr Ticket für die Finalrunde der besten acht Nationen. Diese wird vom 6. bis 9. August in Strasbourg, Frankreich, ausgetragen. Österreich trifft in Gruppe A am Donnerstag zunächst auf Tschechien, es folgen Begegnungen mit Italien und Frankreich in noch zu bestimmender Reihenfolge.
Mädchen U12: Sophia Haslehner, Katharina Zmek und Ella Giulia Eder vertraten die ÖTV-Auswahl bei den jüngsten Mädchen in Zone B der Qualifikationsrunde in Telavi. Betreut von Ex-Profi Caroline Ilowska, setzte es in Gruppe A jedoch gleich zum Auftakt eine 1:2-Niederlage gegen die Gastgeberinnen aus Georgien. Anschließend zogen die heimischen Girls gegen Deutschland deutlich mit 0:3 den Kürzeren, ehe durch ein 2:1 gegen Bosnien und Herzegowina ein versöhnlicher Abschluss gelang. Die Hoffnungen auf die Finalrunde waren damit freilich schon passé. Der dritte Platz in der Gruppe brachte ein Duell gegen Zypern um den fünften Gesamtrang, das mit 0:3 verloren ging.
Burschen U14: In dieser Altersklasse wurden die Qualifikationsrunden schon vom 23. bis 26. Juni abgewickelt. Luca Sageder, Fabian Leitner und Lionel Frießnegg gingen dabei in rot-weiß-roten Garnituren in Zone D in Valencia an den Start, unter Begleitung von ÖTV-U14-Nationaltrainer Franz Kresnik. Der Traum von der Finalrunde sollte allerdings gleich in Runde eins des K.-o.-Rasters platzen: Gegen den späteren Finalisten Portugal gab es eine hauchdünne 1:2-Niederlage, mit 8:10 im Match Tiebreak des alles entscheidenden Doppels. Mit Erfolgen gegen Israel (3:0) und Griechenland (2:1) wurde immerhin aus den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht noch das Optimum herausgeholt.
Mädchen U14: Marie Schmidhofer, Sophia Jonak und Zoey Zandomeneghi nahmen an der Qualifikationsrunde der Zone B in Rakovník teil, mit Ex-Profi Pia König als Betreuerin des ÖTV-Trios. Dieses hatte das Pech, gleich in der ersten K.-o.-Runde auf den topgesetzten, traditionell starken tschechischen Nachwuchs zu prallen. Mehr als ein Satzgewinn von Schmidhofer war gegen die Lokalmatadorinnen nicht drinnen. In den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht schaute nach einer knappen 1:2-Niederlage gegen Serbien und einem finalen 2:1-Sieg gegen Irland Platz sieben heraus.
Burschen U16: Mit Marcel Jelinek, Ferdinand Grasl und Jannik Spindler ging es für ÖTV-U12-Nationaltrainer Hutterer zur Qualifikationsrunde der Zone C in Latiano, die in dieser Alterskategorie vom 29. bis 31. Juli durchgeführt wurde. Die Boys hatten dabei in Italien ebenfalls kein Losglück: In der ersten K.-o.-Runde warteten direkt die späteren Gewinner aus Frankreich. Trotz ansprechender Gegenwehr in den Einzelmatches hieß es am Ende doch 0:3. Mit 3:0-Siegen gegen die Türkei und gegen die Ukraine tröstete man sich noch ein wenig für das Verpassen der Finalrunde und belegte Platz fünf unter acht Nationen.
Mädchen U16: Die heimischen Girls waren zeitgleich in Zone A der Qualifikationsrunde in Ostrava im Einsatz – und zwar in der Besetzung Kara Fronek, Leonie Schauer und Julia Ehrenberger, mit König in ihrer Rolle als Betreuerin. Zum Auftakt konnte im Viertelfinale Armenien noch klar mit 3:0 in die Schranken gewiesen werden. Doch im entscheidenden Halbfinalspiel um den Einzug in die Finalrunde hatten Österreichs Mädchen dann gegen die Slowakei mit 0:3 das Nachsehen. Ein abschließendes 0:2 gegen Polen bedeutete am Ende den vierten Rang unter sieben Nationen.
Burschen U18: In der ältesten Jugendklasse wurden die Qualifikationsrunden gleichfalls vom 29. bis 31. Juli gespielt. Im Falle der rot-weiß-roten Jungs stand dabei eine relativ kurze Anreise zur Zone A nach Hradec Králové im Norden des Nachbarlands Tschechien auf dem Programm. Ex-Profi Patrick Mayer nahm als Coach dabei Thilo Behrmann, Philip Niederle und Bastian Berenz unter die Fittiche. Zunächst mit Erfolg: Die zweitgesetzten ÖTV-Boys bezwangen im Viertelfinale die sechstgereihte Ukraine durch einen Sieg in der alles entscheidenden Doppelpartie mit 2:1. Doch im für die Teilnahme an der Finalrunde maßgeblichen Halbfinalspiel gegen die Hausherren hatten Behrmann/Niederle beim 1:2 diesmal im Doppel das Nachsehen. Und auch bei der Begegnung um Position drei gegen Slowenien fiel die Entscheidung erst im Doppel, das Berenz/Niederle bestreiten durften, und letztlich zu Ungunsten Österreichs. Machte Endrang vier unter sieben Nationen.
Mädchen U18: Lediglich 20 Nationen nahmen bei den Mädels die Qualifikationsrunde in dieser Altersstufe in Angriff. Auch ein österreichisches Team war diesmal nicht dabei.