Kärntens Tennisnachwuchs bei Österreichs Elite
Von 15. bis 18. Oktober 2026 fand in Wolfsberg das Masters des Drei Jugendcircuits statt. Dabei traf Österreichs Nachwuchselite aufeinander und kämpfte um die Spitzenplätze. Kärnten war mit drei Spieler:innen vertreten: Tobias Thaler (U12), Laura Quendler (U14) und Gianpaolo Wollenberg (U18). Alle drei stellten sich der starken Konkurrenz und zeigten in ihren Bewerben engagierte Leistungen.
Tobias Thaler (U12): Starke Entwicklung bis zum Schluss
Tobias Thaler zeigte sein Können und steigerte sich von Match zu Match. In seiner Gruppe musste er sich lediglich dem späteren Finalisten David Richter (WTV) geschlagen geben.
Im Spiel um Platz drei konnte Tobias sein gewohntes Niveau leider nur im ersten Satz abrufen. Gegen Samuel Daxer (NÖTV) musste er sich schließlich mit 5:7 und 2:6 geschlagen geben und belegte damit den vierten Platz.
Laura Quendler (U14): Tempo, Variation und großer Kampfgeist
Laura Quendler zeigte in ihrer Gruppe, wie sehr sie ihr Spiel mit Tempo und Variation weiterentwickelt hat. Gegen die spätere Finalistin Johanna Nösslböck (OÖTV) musste sie sich in einem knappen Dreisatzmatch geschlagen geben. Vor allem der an diesem Tag nicht wie gewohnt funktionierende Aufschlag machte ihr zu schaffen. Mit einem besseren Service hätte die Partie durchaus einen anderen Verlauf nehmen können.
Gegen Marta Decristoforo (TTV) zeigte Laura anschließend ihr bestes Tennis. Besonders die gelungene Mischung aus Tempo und taktischer Variation zeichnete ihr Spiel aus. Nach drei intensiven Matches machte sich jedoch zunehmend die körperliche Belastung bemerkbar. Nach 2 Stunden und 20 Minuten musste sie sich mit 4:6 und 5:7 geschlagen geben und erreichte damit den siebenten Platz.
Gianpaolo Wollenberg (U18): Kampfgeist trotz Schulterproblemen
Gianpaolo Wollenberg bewies großen Kampfgeist. Trotz einer angeschlagenen Schulter gelang ihm ein Sieg gegen Simon Friesnegger (WTV). Mit dieser kämpferischen Leistung sicherte er sich den fünften Platz in seiner Altersklasse.
Positive Bilanz für Kärnten
Aus Kärntner Sicht war das Masters ein gelungener Abschluss. Dass heuer gleich drei Kärntner Spieler:innen bei diesem hochkarätigen Turnier vertreten waren, ist ein erfreuliches Zeichen für die Entwicklung des heimischen Tennisnachwuchses.
Das sportliche Niveau war ausgesprochen hoch. Die gezeigten Leistungen machen jedoch Mut für die Zukunft. Kärnten will den Abstand zur nationalen Spitze weiter verringern und beim nächsten Masters nicht nur mitspielen, sondern auch um den Turniersieg kämpfen.