Senioren

ITF Super-Seniors Team Championships

Mit sechs Teams war Österreich indieser Woche bei den ITF Super-Seniors Team Championships inKärnten vertreten, die meisten Goldmedaillen gingen allerdings an dieUS-„Boys“ und US-„Girls“.

Im Vorjahr hatte sich Österreichs Herren 70-Team bei den ITF Super-Seniors Team Championships in Umag noch souverän den Weltmeistertitel sichern können. Ein Jahr später wollte die Titelverteidigung allerdings nicht gelingen: Im Duell mit dem amerikanischen Team gewann Sigurd Fragner zwar sein Einzel gegen Fred Drilling mit 6:3, 6:2, danach musste sich allerdings Österreichs Tennislegende Peter Pokorny dem druckvollen Spielstil Jimmy Parkers geschlagen geben (2:6, 1:6). Im abschließenden Doppel war es erneut Parker, der v. a. aufgrund seiner präzisen Volleys gemeinsam mit Drilling dem ÖTV-Team Pokorny / Fragner keine Chance ließen. Das Siegerteam aus Amerika und die ITF-Lady Elsie Veentjer-Spruyt bedankten sich danach mit herzlichen Worten bei Turnierdirektor Gernot Dreier, Barbara Wagner und Bibi Menschik für die ausgezeichnete Organisation.

Die zweite Chance auf Gold hatten im Alice Marble Cup (Damen 60) Maria Pichler und Maya Kerschbaum. Es war allerdings auch hier das USTeam, das die Träume auf Gold zerstörten: Zwar konnte Kerschbaum gegen Kerry Young mit 6:4, 7:5 gewinnen, die restlichen beiden Punkte gingen allerdings an die Rekordnation Amerika: Tina Karwasky schlug Pichler mit 6:3, 6:3, das Doppel Karawasky / Mary Ginnard fixierte mit seinem 7:6, 6:1-Sieg den 2:1-Endstand und sicherte sich damit den vierten WMTitel in Folge.

Insgesamt konnte Amerika bei dieser Team-WM sechs von zehn Goldmedaillen gewinnen. Ein weiterer Beweis dafür, dass die US-„Boys“ und –„Girls“ im Senioren-Tennis eine Macht sind. Die nächste Gelegenheit für Pokorny & Co auf Gold, Silber oder Bronze gibt es bereits in der kommenden Woche mit den ITF Super-Seniors World Individual Championships.

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