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COVID-19

31 ATP- und 9 WTA-Profis dürfen ab heute trainieren

Für die Hobbysportler bleibt das Betretungsverbot für Sportstätten bis 30. April aufrecht.

Gepa-Pictures

Hinter dem ÖTV liegen Wochen ohne Sport-Ereignisse. Und dennoch waren diese Wochen mehr als ereignisreich. Durch intensive, engagierte Gespräche mit dem Sportministerium und positiven Gedankenaustausch mit der Interessensvertretung Sport Austria, ist es zum Wohle der Tennisspielerinnen, -spieler und -vereine gelungen, unseren Sport ab 1. Mai unter gewissen Bedingungen wieder ausüben zu dürfen. Allein das ist als Riesenerfolg zu werten. Der ÖTV hat also diesbezüglich gute, stichhaltige Argumente liefern können.

Auch, was die österreichischen SpitzenspielerInnen betrifft, hat sich das Engagement des ÖTV bezahlt gemacht. Nicht nur jene, die ihren Lebensunterhalt mit dem Sport verdienen und bereits an internationalen Wettkämpfen teilgenommen haben, dürfen mit ihren Coaches das Training aufnehmen. Der ÖTV konnte erwirken, dass insgesamt 31 österreichische Spieler mit ATP- und 9 Spielerinnen mit WTA-Ranking  ab heute wieder ihre Arbeit auf dem Platz aufnehmen können. Das Sportministerium hätte in seinem Erlass nur Spielerinnen des Fed-Cup- und Daviscup-Teams zugelassen. Traininieren dürfen nun neben dem Fed- und Daviscup-Kader alle ATP- und WTA-Einzelspieler sowie Spieler mit jeweiligen Protected Rankings.

Für diese Spielerinnen und Spieler gilt nun: Grundsätzlich darf überall dem Beruf nachgegangen werden, der Betreiber der Anlage muss nur sicherstellen, dass keine anderen außer die genannten WTA- und ATP-SpielerInnen an der Sportstätte anwesend sind. Es dürfen bis mindestens 1. Mai keine zusätzlichen Trainingspartner eingesetzt werden. Und es sind die Abstandsregeln einzuhalten.  Vorzugsweise soll im Nationalen Leistungszentrum Südstadt bzw. in den Nachwuchsleistungszentren trainiert werden.

Es besteht zu allen und vielen weiteren Themen auf eine schrittweise Öffnung des österreichischen Tennissports  eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium Sport und Sport Austria. Der ÖTV bedankt sich herzlich für die Kooperation.

Für die Hobbysportler bleibt wegen des Coronavirus das Betretungsverbot für Sportstätten bis 30. April aufrecht. Dann wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Selbstverständlich teilt der ÖTV die große Vorfreude aller Tennisspielerinnen und -spieler und bedankt sich für die Vielzahl an schriftlichen und telefonischen Anfragen, unter welchen Vorschriften und Bedingungen ein möglicher Tennisbetrieb dann umsetzbar ist.

Im Moment arbeitet in Zusammenarbeit mit eTennis und tennisnet.com eine Expertengruppe, bestehend aus Präsidium, Landesverbänden, Tennisschulbesitzern und  Mitarbeitern der Geschäftsstelle, an einem Konzept / Empfehlung, wie ein möglicher Tennisbetrieb ab dem 1. Mai in Vereinen / Tennisschulen umsetzbar wäre. Dieses Dokument wird nach Freigabe aller Gremien  dem Sportministerium übermittelt. Der ÖTV erhofft sich für die Tenniscomunity, dass die von uns definierten Empfehlungen angenommen und umgesetzt werden, sodass dem Saisonbeginn am 1. Mai 2020 nicht im Wege steht.

Wir bleiben am Ball und warten sehnlichst darauf, dass die Saison eröffnet wird.

31 ATP und 9 WTA Profis

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