Alexander Amlacher (KLC) erreichte überraschend das VF
Vom 4. bis 9. Juni 2026 fand in Linz ein hochklassiges Tennisturnier der Kategorie 1 statt. Zahlreiche talentierte Jugendliche aus ganz Österreich kämpften um wichtige Ranglistenpunkte und überzeugten mit Leistungen auf höchstem Niveau.
Kärnten war in der Qualifikation durch Maximilian Pichorner, Alexander Amlacher, Julian Leopold, Natalie Kroschel und Lisa Ballon vertreten. Aus diesem Quintett gelang Pichorner und Amlacher der Sprung in den Hauptbewerb. Lisa Ballon verpasste die Qualifikation nur denkbar knapp, während Julian Leopold auf seinem Weg in den Hauptbewerb sein letztes Einzel verletzungsbedingt w.o. geben musste.
Im Hauptbewerb stiegen Jonah Reitmann und Laura Quendler direkt ein. Quendler spielte ein starkes Turnier und erreichte das Viertelfinale, in dem sie sich Mia-Sophia Schnell erst im dritten Satz knapp geschlagen geben musste. Reitmann verlor sein Auftaktmatch äußerst unglücklich in einer engen Begegnung.
Pichorner gewann sein Erstrundenmatch und unterlag erst im Achtelfinale nach über drei Stunden Spielzeit dem Niederösterreicher Lennard Wala mit 3:6 im entscheidenden Satz. Amlacher sorgte bereits in der ersten Runde mit einem Sieg gegen Paul Luft aus Salzburg für eine Überraschung. Nach der Absage des topgesetzten Spielers nutzte er seine Chance konsequent und besiegte den Lucky Loser Valentin Winter Schab klar. Gegen Elias Greil aus Tirol zeigte er anschließend eindrucksvoll, dass er mit den besten Spielern Österreichs konkurrenzfähig ist.
Auch im Doppel war Kärnten nahe an einem großen Erfolg. Jonah Reitmann und Maximilian Pichorner standen kurz vor dem Halbfinaleinzug, mussten sich jedoch im Match-Tiebreak denkbar knapp mit 14:16 geschlagen geben. Die Begegnung war geprägt von großem Kampfgeist, hoher Motivation und sehenswertem Tennis und zählte zu den Highlights des Turniers.
Fazit: Die Leistungen der Kärntner Spielerinnen und Spieler zeigen deutlich, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Der Abstand zur nationalen Spitze wird zunehmend kleiner, und die gezeigten Ergebnisse machen Hoffnung auf weitere Erfolge in der Zukunft.